Finanzen

– Predigt: Wes Hall / Sonntag, 12. März 2017 –

Geld ist nicht immer das Thema, aber es ist ein wichtiges Thema.

29 Und ihr, trachtet nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und seid
nicht in Unruhe! 30 Denn nach diesem allen trachten die Nationen der Welt; euer Vater
aber weiß, dass ihr dies benötigt. 31 Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies wird
euch hinzugefügt werden. 32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater
wohlgefallen, euch das Reich zu geben. 33 Verkauft eure Habe und gebt Almosen;
macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unvergänglichen Schatz in den Himmeln, wo
kein Dieb sich naht und keine Motte zerstört! 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch
euer Herz sein. Lukas 12,29-34

Du kannst genau messen, wo dein Herz ist, wenn du weißt, wohin dein Geld geht. Da wo du dein Geld hingibst zeigt, was dir etwas wert ist. Wir sollen Gott ehren mit all unserer Kraft, allem was wir haben und das schließt das Geld mit ein. Wenn wir Gott von ganzem Herzen lieben, dann hat er auch Zugang zu jedem Bereich unseres Lebens. Es geht um eine Liebesbeziehung zum Vater, bei dem wir ihm unser Alles geben und er sein Alles uns.

Predigtserie Finanzen

Wenn wir Gott unser ganzes Herz geben, aber unser Konto verschließen, dann stimmt etwas nicht. Denn da wo unser Geld ist, ist auch unser Herz. Wenn wir unsere Finanzen vor Gott verschließen, dann verschließen wir uns auch vor seinem vollen Segen. Gott ist gnädig und großzügig. Er möchte uns alles geben und nichts zurückhalten, aber unsere Herzen sind eng verbunden mit unserem Geld. Deshalb spricht Jesus viel über die Liebe zu Gott und auch über die Finanzen. Wie wir damit umgehen zeigt, wie sehr unser Herz tatsächlich an Gott hängt.

Viele denken, dass sie ihr Geld hauptsächlich vom Arbeitgeber oder vom Staat erhalten, aber Gott ist unser Versorger. Er besitzt alles. Alles im Himmel und auf der Erde gehört ihm und er braucht unser Geld nicht, aber wenn wir unsere Finanzen ihm öffnen, zeigen wir auch damit unsere Liebe zu ihm. Womit unsere Emotionen und Gedanken verbunden sind, da ist unser Herz.

Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Lukas 16,13

Wir beschäftigen uns sehr viel mit unseren Finanzen und wie wir versorgt sind. Aber entweder dienen wir Gott und unsere Herzen gehören ihm oder sie gehören uns. Wir sollen lernen, wie unsere Herzen frei sein können und wir Durchbrüche erleben. In dem Maß wie wir unser Herz vor Gott verschließen, verschließen wir uns auch vor den Durchbrüchen. Wenn wir unser Herz Gott geben bedeutet das auch, dass wir ihm unseren ganzen Schatz weihen.

Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß! Maleachi 3,10

Wenn wir Gott mehr geben, wird auch er uns mehr geben. Wir sollen Gott dahingehend prüfen und das tun wir, indem wir ihm geben. Schon 10% reichen aus, dass Gott die Fenster des Himmels für uns öffnen wird. Manche sagen, 10% zu geben ist Altes Testament, aber wir im Neuen Testament haben die Ehre, alles zu geben… Prüfen können wir mit 10%, aber mit dem Zehnten fängt es bei uns an, dass Gott alles gehört.

Damit fängt es an, dass man Gott letztlich alles weiht, d.h. er darf Zugang zu allem haben. Beim Geben geht es um einen Ausdruck unserer Liebe Gott gegenüber. Selbst wenn Verantwortliche vielleicht nicht verantwortungsbewusst mit dem Geld umgehen werden, wird doch Gott das Geben belohnen. Er sieht es und wird Durchbrüche schenken.

Wenn wir Gott unsere Liebe zeigen, dann antwortet er mit Liebe. Jesus sagte, du sollst geben, wenn du hast und du wirst im Überfluss bekommen. Aber du gibst nicht um zu bekommen, sondern weil du liebst. Wenn die Welt sieht, dass Gott dich versorgt, auch mit materiellen Dingen, dann bist du auch damit ein Zeugnis. Wenn wir Gottes Herzen berühren mit dem was wir haben, dann antwortet Gott mit Fülle. Er gibt ein gutes, gedrücktes, überfließendes und gerütteltes Maß. Mit dem Maß, mit dem wir messen, werden wir wieder gemessen werden.

Dabei geht es aber nicht in erster Linie um die Menge, also die Höhe des Betrages, den wir geben, sondern was es für uns bedeutet. Die arme Witwe hat nur ganz wenig gegeben, aber für sie war es alles. Manche sagen, sie haben noch nicht erlebt, dass sie von Gott übernatürlich versorgt werden, aber übernatürliche Versorgung brauchst du nicht, wenn das Natürliche noch reicht. Es kann sein, dass Gott möchte, dass du eine große Summe oder alles was du hast gibst. Wenn du versuchst, Gott gegenüber großzügig zu sein, kommt immer die Stimme der Vernunft und fragt „Bist du sicher?“. Dessen musst du dir bewusst sein.

Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wiederfinden! Prediger 11,1

Dein Geld ist teilweise für deine täglichen Bedürfnisse gedacht und teilweise für die Saat. Wieviel wofür ist, musst du lernen. Es kann aber auch sein, dass Gott von dir möchte, dass du das, was du eigentlich normalerweise brauchst, gibst. Gott lädt uns manchmal dazu ein, einen Schritt im Glauben zu tun. Du säst etwas und weißt nicht, wann du ernten wirst, aber Gott wird belohnen zu seiner Zeit. Er versorgt und segnet und ist immer treu. Wenn wir ihm unser Herz im Überfluss geben, dann wird er dafür sorgen, dass wir nie Mangel leiden.

Wer ihm nicht Geld geben möchte, versteht vielleicht nicht die Güte und Großzügigkeit Gottes oder hat vielleicht Angst davor, sich mehr von Gott abhängig zu machen. Wer eine Offenbarung von Gottes Güte und Treue hat, der gibt gerne und das schafft mehr Intimität.
Gott hat Gefallen daran, Gutes zu geben.

Wenn wir nicht geben, verhindern wir auch das Wachstum des Königreiches Gottes. Wenn wir geben, kann das Haus Gottes gebaut werden. Im Alten Testament gaben die Menschen des Volkes Israel so viel, dass man ihnen sagen musste, sie sollten damit aufhören, weil mehr als genug da war.
Gott möchte, dass du ihn in alles mit einbeziehst auch was du mit deinen Finanzen machst. Wenn du ihm deine Finanzen öffnest, öffnet er für dich den Himmel.