40 TAGE FASTEN?

Vor kurzem las ich einen interessanten Beitrag, der mich sehr angesprochen hat. Einige Gedanken diesbezüglich möchte ich gerne weitergeben.

Es ging um die Aufforderung zu einem 40-tägigen Fasten. Dabei handelte es sich nicht um Entzug von Nahrung, Süßigkeiten, Fernsehen, Computerspielen etc.

Nein, nein! Der Autor beschäftigte sich mit einem 40-Tage-Fasten vom negativen Denken und Reden.

Wow, dachte ich, das wäre ein Fasten, das jedem Menschen auf der Erde gut täte. Und wenn man in die Bibel hineinschaut, kann man sehr schnell feststellen, dass Gott diesbezüglich sogar durchaus ein lebenslanges Fasten auf der Agenda für dich und mich hat. Vieles, was nämlich in deinem Leben an Negativem Raum bekommt, hat häufig einen direkten Zusammenhang mit dem eigenen schlechten Denken und Reden.

Jakobus schreibt: „Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Sie ist es, die von allen menschlichen Gliedern am ehesten in der Lage ist, den ganzen Körper zu beschmutzen… Die Zunge kann kein natürlicher Mensch bändigen. Sie ist ein unstetig Übel voll tödlichen Giftes… Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein!“ (Jakobus 3, 6+8+10)

Ein Volltreffer, diese göttliche Diagnose! Durch negatives Denken werden negative Worte hervorgebracht, die wiederum negative Auswirkungen bis hin zu körperlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Kein natürlicher Mensch ist in der Lage, dieses unstetige Übel und tödliche Gift, das sie schnell verbreitet, zu zügeln. Aber derjenige, der ein geistliches Leben führt, wird es durch die Kraft des Heiligen Geistes kontrollieren können! Welch eine Hoffnung für uns alle! Der Gedanke zu fasten ist etwas durch und durch Göttliches und Heiliges, wenn er dem richtigen Motiv entspringt. Vom negativen Denken und Reden zu fasten ist eine faszinierende Angelegenheit. Sich dann auch noch 40 Tage – also einen konkreten Zeitrahmen – zu setzen, macht das Ganze noch etwas prickelnder!

Wie auch immer du diese geistliche Aufforderung aufnehmen wirst: Sie hat etwas! Und an dieser Stelle möchte ich mich jenem Autor gerne anschließen und uns alle auffordern, wo immer es geht, wann immer es möglich ist, das Negative in Gedanken und Worten durch die Kraft des Heiligen Geistes zurückzudrängen. Es wird dir wohltun, dich auf das Gute ausrichten und dir damit für dein Leben immer stärkere positivere Auswirkungen schenken – auch über die 40 Tage hinaus!

Der Apostel Paulus fordert uns im  Philipperbrief auf, eine geniale Strategie zu verfolgen: „Übrigens, meine Brüder und Schwestern, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist – wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt – das erwägt! Was ihr auch gelernt, empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut und ihr werdet erleben: Der Gott des Frieden wird mit euch sein!“ (Philipper 4, 8-9)

In einem Satz zusammengefasst sagt Paulus: Alles, was mit positiven Dingen zu tun hat, lass in dein Denken hinein – das ziehe in Erwägung! (Allem was dem entgegensteht – gib keinen Raum)!

Ich möchte uns alle von Herzen ermutigen, mich zuallererst, ein Fasten vom negativen Denken und Reden anzustreben. Lass dich vom Heiligen Geist dabei ertappen, wenn falsche Gedanken und Worte dein Herz erfüllen wollen. Lass zu, dass Er dich darauf aufmerksam macht und dich korrigieren kann und erlaube Ihm, dir stattdessen gute Gedanken und positive Worte zu inspirieren. Der Heilige Geist – dein bester Freund auf der Erde – liebt es, dies zu tun.

Nun wünsche ich jedem Einzelnen den größtmöglichen Erfolg beim Fasten von negativen Gedanken und Reden. Wenn dann dein Denken und deine Worte Hunger bekommen, fülle sie mit dem Guten und Positiven, was von Gott kommt! Eine wunderbare Transformation wird die Folge sein!

Mit ganz lieben Grüßen,

Peter Wenz