MC POM

Vor 13 Jahren haben wir als Gemeinde die Entscheidung getroffen, eines der 16 deutschen Bundesländer in besonderer Weise zu adoptieren: Mecklenburg-Vorpommern. Dieses nordöstlichste deutsche Bundesland mit nur 1,6 Millionen Einwohnern und einer beträchtlichen Größe hat eine bewegte Geschichte. Durch die atheistische Indoktrination über viele Jahrzehnte hinweg ist dieser Teil Deutschlands zur einer der unerreichtesten Landschaften für das Evangelium geworden, die es auf der ganzen Welt gibt. So jedenfalls sagen es uns die Forschungsergebnisse.

Aus diesem Grund haben wir damals als Gemeinde finanzielle Verantwortung übernommen und zwei Ehepaare nach Mc Pom gesandt, die in Rostock zunächst mit dem Aufbau einer Gemeindearbeit begonnen haben. Inzwischen sind schon einige Mitglieder des Gospel Forums nach Mc Pom gezogen, um die inzwischen überregional gewachsene Arbeit zu unterstützen oder dort durch ihren Dienst in der Gesellschaft zu helfen, das Evangelium weiter zu verbreiten. Das alles hat mich zutiefst berührt.

Gerade bin ich von einer viertägigen Reise von dort zurückgekehrt, bei der ich in sechs verschiedenen Städten beziehungsweise Orten die Menschen und Arbeiten treffen konnte, die sich um die Ausbreitung des Reiches Gottes in dieser kärglich besiedelten Gegend bemühen.

Sie alle haben meinen allerhöchsten Respekt. Viele der Arbeiten sind noch klein und es mangelt überall an gut ausgebildeten Mitarbeitern. Ich habe mich sehr über das große Engagement gefreut, mit dem so viele zur Sache gehen. Oft mit einfachsten Mitteln.

MC POM GOSPEL FORUM

Die Reise ging von Berlin über Granzin, Neubrandenburg, Demmin, Greifswald, Stralsund, Rostock nach Berlin zurück. An allen Orten war es das Wichtigste, zuzuhören, zu ermutigen und mit den verschiedenen Mitarbeitern zu beten und – wo möglich – Rat zu geben. Ich danke Gott so sehr für all die Inspiration, die Er jeweils gegeben hat. Ganz besonders hat Er auf dieser Reise die Einheit des Leibes Christi betont.

Wir haben Heilungen und Bekehrungen gesehen und viel, viel ermutigendes Feedback bekommen. Die Menschen sind so dankbar für jede Form von Unterstützung, Inspiration und Hilfe.

Am letzten Tag, dem Sonntag, wurde die größte Kirche Rostocks, die Nikolaikirche, angemietet, um dort einen großen mecklenburgischen Gemeindetag mit zwei Gottesdiensten, einem Leitertreffen und viel gutem Essen und Programm für die Kinder zu feiern.

Unzählige hunderte von Geschwistern kamen aus allen Teilen des Landes zusammen und erlebten gemeinsam die Herrlichkeit Gottes. Es war so eine Freude, dort zu predigen und zu sehen, was Gott in den letzten Jahren schon verändert hat. Die Gegenwart Gottes war mächtig zu spüren und neben Bekehrungen erlebten wir auch dort eine Reihe starker Heilungswunder Gottes.

Ich glaube, dass der Herr will, dass wir als Gemeinde auch in Zukunft dieses Bundesland vermehrt unterstützen sollen. Es ist so wichtig, dass wir weiter Teams, Dienste und Einzelpersonen zur Unterstützung dorthin senden und auch materiell Hilfe leisten, wo dies nötig ist.

Wir leben in einer Gegend, in der das Evangelium schon wesentlich mehr bekannt ist und gepredigt wird. Deshalb möchte ich uns alle ermutigen, auch  weiterhin und noch intensiver für Mc Pom zu beten, dass der Herr Arbeiter in die Ernte ruft und sich das Evangelium in starker Weise ausbreiten kann.

Ich bin so dankbar für das, was in den letzten Jahren dort alles entstanden ist. Aber: Das Beste wird erst noch kommen. Gottes Herz schlägt für Mc Pom. Und es ist ein Vorrecht für uns, mitzuhelfen, dass Gottes Liebe immer mehr auch dort bekannt wird.

Danke, dass du mit dabei bist und diesen Teil unseres Landes nicht vergisst, der so sehr auf unsere Hilfe angewiesen ist.

Vielleicht bist du ja auch bei einem der nächsten Einsätze dabei, oder wirst dein Studium in Rostock, Greifswald oder woanders dort oben in Angriff nehmen…

Ich wünsche dir von ganzem Herzen Gottes reichen Segen bei allem, was dabei dein Herz bewegt!

Mit lieben Grüßen

Euer Peter