DEUTSCHLAND – Aus der Krise die Chance ziehen

Nichts ist beständiger wie Veränderung – doch musste es gleich so viel sein?

Die Herausforderungen sind gleich wie im Stuttgarter Raum, doch was sind die Chancen bei uns? Auf einmal kann man Onlineangebote von der Heimatgemeinde in Stuttgart wahrnehmen. Nach 19.00 Uhr gibt es kaum noch Termin!. Auf Grund von Videokonferenzen und nicht stattfindenden Veranstaltungen fahren wir 1500 km weniger im Monat mit dem Auto. Zudem spart man Zeit, die man sonst im Zug oder Auto verbringt – und man spart Geld.  Selbst die Technikallergiker haben sich an die Gottesdienste über „Zoom“ herangetraut und haben nun sogar Freude damit. Es ist ja auch spannend: Man kann in ganz viele andere Wohnzimmer hineinschauen. Wir haben gemeinsam Mut gefunden, die Gemeinderäume, die schon länger zu klein und unpassend waren, nun zu kündigen und Neues zu wagen. Doch wie sieht das aus? Bei trockenem Wetter treffen wir uns „open air“ auf einem städtischen Grundstück am Stadtrand. Beim letzten Gottesdienst kamen 15 Gäste von 70 Besuchern. Gibt es in Zukunft eventuell nur noch alle 2 Wochen zentrale Gottesdienste und die anderen Sonntage dezentral in den Häusern oder den Standorten? Uns bewegt daher umso mehr, wie wir die Treffen in den Häusern gestalten und intensivieren, um die Familien zu stärken. Wir geben dazu Leitlinien für eine Hausandacht heraus, so werden die Menschen herausgefordert und wachsen.

An Ostern haben sich auch fremde Leute an dem „Stillen Flashmob“ beteiligt und auf unsere Ausfahrt „Der Herr ist auferstanden“ geschrieben. Wow, das war Gesprächsthema – gerade weil es vier Wochen nicht regnete und täglich viele Personen bei uns vorbeifahren oder vorbeigehen. Insgesamt spüren wir gerade in dieser Zeit, wie es viel einfacher ist, über Gott zu reden. Für die Bewohner unseres Stadtteiles haben wir eine „Sorgenhotline“ und einen Einkaufsdienst eingerichtet, ganz nach unserem Motto: „Suchet der Stadt Bestes …“

Es ist wertvoll, mit euch verbunden zu sein.

Udo und Claudia Richter

 

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