FRANKREICH

Im Januar nahm uns eine Nachbarin mit in ihr Dorf zur „fête des conscrits“, einem traditionsreichen Volksfest, welches besonders in der Beaujolais-Region gefeiert wird. Das war eine gute Gelegenheit, in die Kultur und Mentalität der Menschen um uns herum einzutauchen.

Im Februar kamen Paul und Marie aus Guinea zu Besuch, um an der Tagung der internationalen Mitarbeiter des Gospel Forums in Stuttgart teilzunehmen. Für sie war es das erste Mal, dass sie im Winter nach Europa kamen, sie hatten noch nie Eis und Schnee erlebt!

Als wir mit ihnen von Frankreich nach Stuttgart fuhren und aus der Ferne die schneebedeckten Berge des Schwarzwalds erblickten, verpassten wir ihnen spontan eine „Schnee-Taufe“. Was für eine Gaudi! Während der Tagung in Stuttgart wurden eine internationale Mitarbeiterin und ich zum 30-jährigen Jubiläum unserer Auslandstätigkeit gewürdigt. Gott sei die Ehre für all seinen Segen in diesen Jahren! Unsere Hauskirche in Villefranche-sur-Saône entwickelt sich gut, es sind neue Leute dazu gekommen.

Seit März begleiten und coachen wir neben der „Église Josué“ in Guebwiller und der „Église du Tabernacle“ in Lyon nun auch die „Église Siloé“ in Chambéry. Wir genießen die Treffen mit den Leitungsteams dieser Gemeinden wegen der freundschaftlichen und vertrauensvollen Beziehungen.

Wegen der Corona-Pandemie wurden wir von unseren Vorgesetzten nach Deutschland zurückgerufen und wohnen nun seit 16. März bei unseren Kindern in Ostfildern. Das war eine Führung Gottes. Denn Achims Mutter ist am 20. März heimgegangen und wir konnten bei der Beerdigung dabei sein und Zeit mit der Familie verbringen.

Zurzeit (es ist nun Anfang Mai) arbeiten wir – wie viele andere auch – von zu Hause aus und stehen regelmäßig in Kontakt mit unseren Freunden

und den Gemeinden in Frankreich per Video-Konferenzen, Telefon und E-Mail.

Herzliche Grüße,

Achim und Sabine

 

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