WESTAFRIKA – Mission Kalima

Im März, kurz vor den Ausgangsbeschränkungen durch Corona, haben wir in Fimela (Senegal) eine neue Gemeinde gegründet, Gemeindeleiter in den Dörfern von Kolokani (Mali) geschult, eine Hygiene-Schulung in den Dörfern von Niger durchgeführt und mit Eigenmitteln den Bau eines Gemeindehauses in Kankan (Guinea) fortgesetzt. Im April hatten wir in Guinea, Senegal, Mali, Niger und Guinea-Bissau insgesamt 72 Gemeinden mit 4.690 Gottesdienstbesuchern, 305 Hauskirchen, 4 Krankenstationen, 16 Kindergärten (Vorschulen), 14 Grundschulen und 3 Gymnasien mit insgesamt 4.160 Schülern.

Wir geben Gott die Ehre und danken ihm für sein Wirken unter uns!

Wir sind dankbar für Gottes Schutz und Bewahrung, denn keiner unserer Leiter und Mitarbeiter ist an Covid-19 erkrankt. Durch das Versammlungsverbot dürfen wir an den meisten Orten keine Gottesdienste durchführen, aber wir treffen uns weiterhin in den Hauskirchen.

Finanziell gehen wir durch harte Zeiten, da die lokale Finanzierung unserer Missionsarbeit durch die Schulschließungen und das Versammlungsverbot zusammengebrochen ist. Denn je nach Land kommen 30% – 60% der Einnahmen von Mission Kalima von unseren Schulen, Krankenstationen und Gemeinden, und die anderen 40% – 70% finanzieren wir mit Spenden aus dem Ausland.

Und trotzdem erleben wir Gottes Treue und erstaunliche Versorgung inmitten dieser Krise. Wir danken allen Spendern für eure treue Unterstützung. Danke, dass ihr in dieser Zeit an unserer Seite steht. Vielen Dank für eure Anteilnahme und eure Unterstützung im Gebet!